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Geschichte des Solarofens
Die Idee, des durch die Sonne betriebenen Ofens ist schon alt.
Bereits im 18. Jahrhundert benutzte der Schweizer Bergsteiger Honore Benedict
de Saussure den Sonnenofen auf seinen Reisen. Schon damals erreichte er
mit seinem Modell Temperaturen von über 100°C.
Die Verbreitung begann 1948 mit Diskussionen um die Stromversorgung der
3. Welt Länder mit Hilfe von regenerativen Energien. Nach einigen
Projekten in den 60er Jahren begann 1970 die größte Bewegung
der Solaröfen. Der Ofen wurde wieder entdeckt und von vielen Ingenieuren
weiterentwickelt. Hierbei entstanden viele Modelle, die die gesamte Qualität
der Öfen erhöhten und außerdem auf die individuellen Wünsche
der Benutzer eingingen. Die Verbreitung fand vor allem in Indien statt,
da es dort bald ein nationales Programm für die Solaröfen gab.
Doch auch in den USA, vielen dritte Welt Ländern und der Schweiz
kam es zu vielen Benutzern. Heute ist die größte Dichte an
Solaröfen in Tibet, gefolgt von der Schweiz, wo jeder 900ste Bürger
einen Ofen besitzt. Dies ist unter anderem dem Ingenieur Ulrich Oehler
zu verdanken, der neben zahlreichen Projekten in Afrika und Asien stets
versucht, den Ofen auch im in der Schweiz zu verbreiten, indem er Baukurse
veranstaltet und für die Sache wirbt. Denn nur wenn auch die Industriestaaten
solche Erfindungen nutzen, können ärmere Menschen glauben, daß
sie es hier nicht mit Abfallprodukten zu tun haben.
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