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Stromersparnis
Wenn wir in die Zukunft blicken, können wir uns nicht nur auf regenerative
Energien umstellen, sondern müssen auch Wege finden, um Energie zu
sparen. Dies ist vor allem Aufgabe des Verbrauchers. Schon lange gibt
es Informationen zu diesem Thema , doch wird ihnen nicht die nötige
Beachtung geschenkt. Es sind einfache Tips wie z.B. daß man im Winter
zu Hause nicht im T-Shirt umherlaufen muß und dafür die Heizung
anstellt, oder daß man durch entstauben der Glühbirne Strom
sparen kann. Auch braucht man meistens nur in den Räumen, in denen
man sich befindet, Licht. Allein durch den "Stand-by" Betrieb
verbrauchen Elektrogeräte in Büros und Haushalten in Deutschland
pro Jahr 20 Mrd. Kilowattstunden, was ziemlich genau der Energiegewinnung
der vier Atomkraftwerke Obrigheim, Stade, Biblis A und Brunsbüttel
entspricht. Dieser Verbrauch könnte schon um 60% gesenkt werden,
wenn alle diese Geräte durch die auf dem Markt Besten ersetzt würden.
Eine andere Art Energie zu sparen ist das einsetzen von effizienteren
Kraftwerken. Auch hier gibt es bereits eine Möglichkeit: die Kraft-
Wärme Kopplung. diese Kraftwerke nutzen die bei der Stromerzeugung
entstandene Wärme und leiten diese an den nahegelegenen Verbraucher
weiter. Diese Methode ist weitaus sinnvoller, wenn man bedenkt, daß
der durchschnittliche Wirkungsgrad von Kraftwerken nur bei 40% liegt.
Rechnet man den Eigenverbrauch und den Verlust durch den Transport ab,
kommt nur noch 1/3 der Kraft der eingesetzten Rohstoffe beim Verbraucher
an. Bei einem Kraft- Wärme Kopplung Kraftwerk liegt der Wirkungsgrad
bei etwa 90%. Doch leider wird in Deutschland nur bei 10% der Kraftwerke
diese Technik angewandt. Dies liegt zum Teil daran, daß es eine
allgemeine Überkapazität gibt und andererseits sind die Rohstoffpreise
so tief, daß es sich für die Kraftwerke nicht richtig lohnt,
diesen Schritt für eine bessere Umwelt zu tun. Um dies zu ändern,
müßte die Regierung die Arbeit entsteuern und vor allem die
Rohstoffe stärker besteuern. Dies würde dafür sorgen, daß
die Verbraucher verantwortlicher mit den Ressourcen umgehen würden.
Dass dieses System gut funktioniert, sieht man an unseren Nachbarstaaten:
in Dänemark, Finnland und den Niederlanden beträgt der Anteil
an Kraft- Wärme Kopplung Anlagen zwischen 35 und 45%.
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