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Die Rolle der regenerativen Energien
Die regenerativen Energien bestehen aus Energiequellen der Natur, die
bereits vorhanden sind aber nicht genutzt werden. Ihre Nutzung kostet
keine Ressourcen und stellt uns auch nicht vor spätere Probleme wie
Umweltbelastung oder z.B. die Entsorgung des Atommülls. Die regenerativen
Energien sind Wasserkraft , Windkraft und Solarenergie, wobei die Wasserkraft
die größte Rolle spielt. Doch werden diese Energien wenig genutzt.
Die Windkraft übernimmt gerade mal 2% des deutschen Strombedarfs.
Der größte Teil der Stromerzeugung , etwa 80%, setzt sich derzeit
aus den fossilen Energieträgern Öl, Kohle und Gas zusammen.
Die Kernenergie macht etwa 13% des Energieverbrauchs aus.
Doch sind die regenerativen Energien im Aufschwung. Noch vor einigen Jahren
betrachtete keiner die erneuerbaren Energien als Alternative. Doch mittlerweile,
nach Ölkrisen, Ressourcenknappheit und Umweltproblemen, treten sie
immer mehr in den Mittelpunkt. Auch die Öffentlichkeit und privaten
Personen sehen inzwischen die Vorteile. Eine Meinungsumfrage ergab, dass
92% für die Nutzung von Solarenergie, 86% für Wasserenergie
und 83% für Windenergie waren. Daran sieht man den Zuspruch für
diese Technologien. Die Bürger haben heute auch die Möglichkeit
zu handeln: sie können ihr eigenes Haus mit einer Solaranlage ausstatten,
doch gilt dies hauptsächlich nur für Hausbesitzer, da es in
Mietwohnungen eine große Schwierigkeit ist Auch ist der Preis für
eine Solaranlage sehr hoch und sie rentiert sich erst nach einigen Jahren.
Deswegen muß der Staat den Bau subventionieren. Eine neue Möglichkeit
entstand mit der Einführung der privaten Stromversorger. Zwar kam
es zu Gefahren durch die "Dumping"- Preise, doch konnte man
nun auch seinen Strom aussuchen. Und wer die regenerativen Energien unterstützen
wollte, konnte dies mit einem relativ geringen Preisaufwand tun.
Der Übergang zu den neuen Energien muß beschritten werden,
da die Rohstoffe dem Ende zusteuern. Dies ist vor allem beim Erdöl
ein Problem. Die Vorräte reichen ungefähr noch für 50 Jahre.
Dann wird es zwar noch einige weitere Quellen geben, aber der Abbau wird
den Preis in die Höhe steigen lassen, da es nicht mehr viel gibt.
Wir verschwenden das Öl zum Heizen und für alles mögliche,
doch werden wir später merken, dass es dafür viel zu wertvoll
ist. Denn unsere ganze Welt besteht fast nur aus Plastik, das aus Erdöl
hergestellt wird, obwohl es in anderen Bereichen dringend nötig ist.
Die europäische Union ist derzeit zu 50% von Energieimporten abhängig,
und nach Meinung der Kommission der europäischen Gemeinschaft wird
diese Abhängigkeit bis zum Jahre 2020 auf 70% ansteigen. Die regenerativen
Energien machen derzeit 6% des EU Bedarfs aus. Dies ist zu wenig und man
wird Probleme mit den Umweltschutzverpflichtungen haben, wenn der Anteil
sich nicht bald verdoppelt, da es immer höhere Auflagen für
die Emissionswerte gibt. Deutschland versucht seit 1990 diese Emissionen
bis zum Jahre 2005 um 25% zu senken.
Die Möglichkeiten der Solarenergien sind unglaublich: auf einer 200km²
großen Fläche in der Sahara ist genug Sonnenstrahlung, um die
ganze Welt mit Strom zu versorgen. Wenn man diese Energie nun mit Photovoltaik
Anlagen in Strom umwandeln wollte, benötigte man eine Fläche
von 700km².
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